Besitzgeschichte
Der Quall gilt als eine der ältesten Bauernburgen und wurde im Jahre 1155 durch Kaiser Friedrich Barbarossa als Klosterhof bestätigt.
1435 wurden die Burggrafen von Hammerstein als Besitzer des Quall eingetragen. Der Anbau des Fachwerk-Burghauses erfolgte im 16. Jahrhundert.
Im frühen 19. Jahrhundert wurde der Hof aufgelöst. Danach wurde das Gebäude nach und nach an drei Seiten u-förmig umbaut, so dass die ehemalige Bauernburg Ende des 19. Jahrhunderts fast völlig verdeckt war.
In den 1970er Jahren wurden die An- und Umbauten abgerissen und das Haus am Quall aufwendig restauriert. 1980 konnte es im Rahmen eines Volksfestes offiziell eröffnet werden
Das Haus am Quall ist in städtischem Besitz und heute mit Wohnung, Atelier und Galerie an einen Künstler vermietet.



